Richtlinien der Fachschaft MathPhys
Vorwort
Die aktiven Fachschaftsmitglieder bemühen sich, sich nicht an die Buchstaben dieser Richtlinien, sondern an ihren Geist zu halten. Das heißt, dass begründete Ausnahmen vom Wortlaut durchaus möglich sind, eine sinnvolle Begründung wird aber für solche Ausnahmen explizit benötigt.
Allgemeines
Diese Richtlinien wurden in der Fachschaftssitzung beschlossen. Sie können auf einer Fachschaftssitzung mit Zweidrittelmehrheit geändert werden, wenn die Änderungen mindestens zwei Wochen vorher auf einer Fachschaftssitzung vorgestellt wurden.
Grundprinzipien und Selbstverständnis der Fachschaft
Die Fachschaft sieht sich als Vertretung aller Studierenden der Fakultäten Mathematik und Physik. Sie ist offen für alle diese Studierenden. Allgemein gilt das Prinzip des gesunden Menschenverstandes. Mitglieder der aktiven Fachschaft sind gehalten, nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne der Studierenden zu handeln.
Die Fachschaftssitzung
Die Fachschaftssitzung ist eine öffentliche Sitzung. Sie findet während der Vorlesungszeit immer Mittwochs um 18 Uhr c.t. INF 305, Raum 045 statt. Änderungen des Ortes werden dort per Aushang bekanntgegeben.
In der vorlesungsfreien Zeit wird empfohlen, die Sitzungen im zwei-Wochen-Rhythmus abzuhalten, die genauen Termine sollten schon während der Vorlesungszeit beschlossen/bekanntgegeben werden.
Anträge
Stimm-, Rede- und Antragsrecht haben alle Studierenden der beiden Fakultäten.
Bei der Entscheidungsfindung arbeitet die Fachschaft MathPhys konsensorientiert. Das heißt, die verschiedenen Standpunkte der Anwesenden werden zunächst angehört, um dann eine gemeinsame Vorgehensweise zu finden, die von allen mitgetragen wird. Wenn es zu keinem Konsens kommt, gibt es auch keinen Fachschaftsbeschluss, außer es ist dringend erforderlich, dass die Fachschaft ein Votum abgibt. In dem Fall wird ein anderer Entscheidungsmodus per Konsens beschlossen. Ohne Konsensbeschluss handeln Mitglieder der Fachschaft nicht im Namen der Fachschaft, sondern auf eigene Verantwortung.
Wird ein Vorschlag zur Beschlussfassung gestellt, zeigen die Anwesenden ihre Zustimmung bzw. Ablehnung durch folgende Handzeichen an:
- Daumen hoch: vorbehaltlose Zustimmung
- 2 Finger: Zustimmung mit leichten Bedenken
- 3 Finger: Enthaltung - Die Entscheidung wird den anderen überlassen, bei der Umsetzung ist man aber dabei
- 4 Finger: Beiseitestehen - Der Beschluss wird geschehen gelassen, jedoch wird man ihn persönlich nicht vertreten und sich an entsprechenden Aktionen nicht beteiligen
- 5 Finger: schwere Bedenken gegen diesen Beschluss - KEIN KONSENS
- Faust: Veto - KEIN KONSENS, Spaltung: sollte der Beschluss dennoch von einzelnen Leuten umgesetzt werden, wird man dagegen arbeiten
Werden schwere Bedenken oder Veto angezeigt, erläutern diejenigen Personen ihre Position. Auf dieser Basis muss über den Beschluss weiter verhandelt werden bzw. ein anderer Beschluss gefasst werden. Alle, die nicht Daumen hoch zeigen, haben Gelegenheit, ihre Bedenken oder Vorbehalte zu äußern. Diese fließen in die Beschlussfassung bzw. die Umsetzung des Beschlusses ein.
Meta-Anträge
Jede_r Antragsberechtigte_r kann beantragen, die Tagesordnung zu ändern, zu ergänzen, einzelne Tagesordnungspunkte zu vertagen, oder überhaupt nicht zu besprechen.
Die Meta-Anträge sind vorrangig gegenüber allen anderen Anträgen.
Aufgaben der Fachschaft
Allgemein sieht es die Fachschaft als ihre Aufgabe, sich für alle Belange der durch sie vertretenen Studierenden einzusetzen. Dazu gehört insbesondere:
- Veranstaltung der Erstsemestereinführungen.
- Verleih von Prüfungsberichten.
- Öffentlichkeitsarbeit in Form von regelmässigen Aktualisierungen der Fachschaftshomepage, Informationsemails oder sonstigen geeigneten Dingen.
- Vertretung der Studierenden und ihrer Interessen gegenüber den Fakultäten, der Universität und der Öffentlichkeit.
- Vertretung der studentischen Interessen und Mitarbeit in übergeordneten, unabhängigen Studierendenvertretungen (insbesondere die Fachschaftskonferenz, kurz FSK)
- Information der Studierenden über alle Hochschulfragen.
- Unterstützung von studentischen Aktivitäten.
- Sonstige soziale Aktivitäten wie zum Beispiel die Ersti-Party, Kneipentouren, Wechslerabende und das MathPhysTheo-Fest.
Den aktiven Fachschaftler_innen wird empfohlen, in regelmäßigen Abständen ein Meinungsbild der Studierenden zu Fachschaftsbelangen einzuholen.