Evaluation

Stand 23. Mai 2018

Die Fachschaft führt in Zusammenarbeit mit den Studienkommissionen Physik und Technische Informatik jedes Semester die Evaluation der Lehrveranstaltungen durch. Die Evaluation in der Mathematik und Informatik wird seit einiger Zeit nicht mehr durch die Fachschaft, sondern direkt von der Fakultät organisiert. Bei fakultätsübergreifenden Veranstaltungen entscheidet der Einzelfall wer die Evaluation übernimmt. Diese Seite soll eine Übersicht an Informationen zur Durchführung der Evaluation geben.

Datum

Die Evaluation im Sommersemester 2018 findet in der Woche vom 11. bis 15. Juni statt.
Wir versuchen die Evaluationswoche immer auf den Beginn der zweiten Vorlesungshälfte zu legen, sodass die Studierenden schon einen gefestigten Eindruck der Veranstaltungen haben und eventuell noch im laufenden Semester Dinge verbessert werden können.

Evaluierte Veranstaltungen

Die Fakultät ist laut Evaluationsordnung verpflichtet in einem Zeitraum von 2 Jahren alle ihre Lehrveranstaltungen evaluieren zu lassen. Insofern der Fachschaft genügend Personal vorliegt wird versucht jedes Semester so viel wie möglich zu evaluieren.
Unter Lehrveranstaltungen verstehen wir Vorlesungen, Seminare und die Pflichtpraktika in der Physik. Außerdem müssen dieses Semester noch Journal Clubs und Forschungsseminare evaluiert werden (da sie Teil des Master Modulhandbuchs sind).

Da es bei dieser Einschätzung durchaus Grauzonen geben kann sind hier nun alle zu evaluierenden Veranstaltungen aufgelistet. Außerdem findet sich in den Tabellen unser Stand bezüglich wer die Vorlesung hält (aus dem LSF), der Sprache, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wir in etwa erwarten und wie viele Tutor*innen es gibt. Lehrpersonen und Studierende denen ein Fehler, eine fehlende Veranstaltung oder eine grobe Fehleinschätzung auffällt werden gebeten sich bei uns zu melden, dies erspart uns Papier und Arbeit. Vielen Dank!

Vorlesungen
Seminare

Vorbereitung

Zu Beginn des Semesters wird dem Lehrkörper vom Dekanat eine Mail weitergeleitet, in welcher der Termin der Evaluationswoche verkündet wird, auf diese Website verwiesen wird und sonstige aktuelle Dinge bezüglich der Evaluation mitgeteilt werden.
Etwa zwei Wochen vor der Evaluation sollte dann eine personalisierte E-Mail mit dem genauen Datum der Evaluation kommen.
Sollte die Evaluation an genanntem Termin nicht stattfinden können (Klausur, Vorlesung entfällt, etc.), möge man uns dies bitte mitteilen. Ebenso, wenn sich der Raum geändert haben sollte und anderweitig Daten vom LSF abweichen, oder weniger als 5 Studierende die Veranstaltung regelmäßig besuchen sollten.

Seminare: Dieses Semester werden wir testweise keine*n Fachschaftler*in mit Evaluationsbögen in Seminare schicken. Stattdessen bekommen die Lehrpersonen die Evaluationsbögen per Hauspost zugeschickt (oder direkt übermittelt) mit einem Infoblatt wie die Evaluation in diesem Fall abzulaufen hat.
Gründe für diese Änderungen sind oft auftretende terminliche und räumliche Schwierigkeiten bei Seminaren, außerdem stehen so mehr Fachschaftler*innen für die Evaluation von regulären Vorlesungen zur Verfügung. Bei Vorlesungen ist es uns weiterhin wichtig die Bögen von der Fachschaft direkt austeilen zu lassen und den Lehrpersonen zusätzlichen Aufwand mit großen Stapeln an Evaluationsbögen zu ersparen, wie es in anderen Fakultäten teilweise der Fall ist.

Ablauf am Evaluationstag – Vorlesungen

Kurz vor der entsprechenden Vorlesung wird jemand von der Fachschaft zu der Lehrperson kommen und sich als solche Fachschaftler*in vorstellen. Die Bögen werden zu Beginn der Vorlesung verteilt, den Studierenden ist genug Zeit zu geben um diese auszufüllen. Außerdem weisen wir an dieser Stelle daraufhin, dass wenn weniger als 5 Studierende anwesend sind, die Veranstaltung laut Evaluationsordnung nicht evaluiert werden darf.

Ablauf der Evaluation bei Seminaren und Praktika

Auch wenn diese Evaluation von unserer Seite aus weniger terminlich gebunden ist, wäre es für eine zügige Auswertung durch die Fachschaft schön wenn diese terminlich nahe an der Evaluation der Vorlesungen liegt.
Das Austeilen der Bögen darf durch die Lehrperson erfolgen, das Einsammeln hingegen nicht mehr um die Anonymität des Feedbacks zu garantieren. Daher wird um eine*n Freiwillige*n gebeten welche diese Aufgabe übernimmt und die Bögen im Umschlag beim Abgabeort einwirft.
Bitte beachten Sie, dass es pro Dozent*in einen eigenen Bogen gibt, die Gruppe sollte entscheiden, ob jeweils nur der*die eigen*e Betreuer*in evaluiert wird, oder ob alle Teilnehmenden alle Betreuer*innen evaluieren,  letztere Möglichkeit ist zu präferieren, wenn sonst das Quorum von 5 Teilnehmer*innen pro Betreuer*in nicht erreicht werden kann. Es besteht ja die Möglichkeit Felder frei zulassen, wenn man nicht den eigenen Betreuer evaluiert.

Die Evaluation des Anfängerpraktikums läuft so ab, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Versuchstag gegen Ende des Praktikums die Evaluationsbögen ausgeteilt bekommen und diese dann selbstständig beim Abgabeort einwerfen.
Beim Fortgeschrittenenpraktikum wird ebenso ein Gesamteindruck des Praktikums erfasst, hier bekommen die Studierenden den Evaluationsbogen beim Halten ihres Seminarvortrags, dieser wird meistens auch spät im persönlichen FP-Zyklus gehalten, sodass man zu dem Zeitpunkt schon einige Versuche gemacht hat.

Abgabeort

Die Abgabe erfolgt im Assistentenraum 00.211 im physikalischen Anfängerpraktikum, INF 226 im Erdgeschoss. Die Abgabebox ist als solche gekennzeichnet.
Achtung: Die Bögen für die von uns evaluierten Vorlesungen nicht im Mathematikon beim Rückgabefach der Mathe abgeben!

Musterbögen

Vorlesungen: de/en
Seminare: de/en
Anfängerpraktikum: de
Fortgeschrittenenpraktikum: de
inoffizieller Musterbogen: de

Ergebnisse

Nach der Evaluation werden die Bögen eingescannt und die handschriftlichen Kommentare abgetippt und sortiert. In der Regel werden die Ergebnisse den Dozierenden dann im Laufe der darauffolgenden Woche per E-Mail verschickt. Ab dem Sommersemester 2018 bekommen Tutor*innen ihre Ergebnisse (voraussichtlich) ebenso direkt zu geschickt, so dass die Dozierenden die Evaluationsergebnisse nicht mehr an diese weiterleiten brauchen (insofern uns Kontaktdaten vorliegen). Es bleibt natürlich trotzdem wünschenswert, dass gerade bei größeren Veranstaltungen bei der Tutorenbesprechung die Ergebnisse angesprochen werden, z.B. in Bezug auf die Übungen. Ebenso ist es wünschenswert in der Vorlesung selbst Kritik anzusprechen, manch ein Kritikpunkt kann im direkten Austausch schnell erläutert werden.

Außerdem bekommen die beiden Studienkommissionen der Fakultät (Physik/TI) die ausführlichen Ergebnisse aller Veranstaltungen um einen Gesamteindruck der Lehre an der Fakultät zu bekommen. Die Evaluationsergebnisse dienen als Grundlage zur Vergabe des Lehrpreises.
Zudem bekommt das heiQUALITY-Büro die Ergebnisse des sogenannten Kernfragebogenteils zugeschickt (welche die Evaluation einer Veranstaltungen auf eine Zeile aus Zahlenwerten reduziert) welche dann dem Rektorat vorgelegt werden.

Wenn uns die schriftliche Einverständnis vorliegt werden die Evaluationsergebnisse in physischer Form ausgehängt an folgenden Standorten: INF 308, KIP-Foyer, studentischer Arbeitsraum, Philosophenweg 12, Fachschaftsräume im Mathematikon und im Physikalischen Institut (aktuell nur am Philweg, beim Fachschaftsraum und im studentischen Arbeitsraum).

Hintergrundinformationen

Warum evaluieren?

Die formale Notwendigkeit einer Evaluation ergibt sich nicht nur aus der Evaluationsordnung der Universität, sie ist sogar im Landeshochschulgesetz §5 vorgeschrieben.
Als Koordinatoren der Evaluation ist uns allerdings wichtig, dass die Evaluation nicht um ihrer selbst Willen geschieht, sondern tatsächlich einen Einfluss auf die Instandhaltung und Verbesserung der Lehre an unserer Fakultät hat, ohne dass bei Lehrpersonen und Studierenden ein Gefühl der sinnlosen Überevaluation, aufgezwungen von einem bürokratischem Monster, aufkommt.

Es besteht abseits der Evaluation natürlich immer die Möglichkeit der direkten Frage nach Kritik in einer Veranstaltung selbst, obschon in solchen Situationen die Studierenden oft sehr wortkarg bleiben.
Die Evaluation ermöglicht zumeist einen statistisch repräsentativen Eindruck der Vorlesung. Was wird positiv eingeschätzt, wo wird Verbesserungspotential gesehen, haben Profesor*in und Studierende eventuell divergierende inhaltliche und präsentatorische Vorstellungen?
Gerade von neuen, weniger erfahrenen Professor*innen wird Feedback gerne angenommen (bei Nachwuchsförderungsprogrammen wird oft der Nachweis einer Evaluation verlangt), aber ebenso sind Dozierenden mit langjähriger Lehrerfahrung an den aktuellen Bedürfnissen der Zuhörerschaft interessiert.
Die Freitextfelder stellen dabei einen besonderen Einblick dar, auch wenn darunter manchmal extrem erscheinende Einzelmeinungen vertreten sein mögen. Nicht jede Kritik muss angemessen sein, es gilt auch zu berücksichtigen, dass gewisse Vorlesungen in der universitären Laufbahn tendenziell interessanter als andere eingeschätzt werden.

Wer erstellt die Fragebögen?

Die Fachschaft ist lediglich das ausführende und koordinierende Organ der Evaluation, die Fragebögen selbst werden von der Studienkommission beschlossen. Als Fachschaft können wir dort unsere Vorschläge und Ideen einbringen. Der Anfangsabschnitt wird als Kernfragebogenteil bezeichnet, dieser wurde von der heiQUALITY-Büro und dem Senatsausschuss für Lehre (SAL) entworfen.
Dieser dient dazu eine gewisse Vergleichbarkeit zwischen allen Fakultäten der Universität zu ermöglichen, auch wenn die Lehrveranstaltungen je nach Fach doch sehr unterschiedlich strukturiert und organisiert sein können. Die Kernfragen müssen untergebracht werden, über alle weiteren Fragen entscheidet die Studienkommission.

Generell ist die Zusammenarbeit mit dem heiQUALITY-Büro, dem Qualitätsmanagementbeauftragten der Fakultät und den Studienkommissionen fester Bestandteil unserer Arbeit. Erfahrungsaustausch und Kritik von außen ist wichtig und richtig um die Evaluation zu effizient und ertragreich zu gestalten.

Bemerkungen zur Auswertung der Bögen

Alle Bögen werden maschinell ausgewertet, die Kreuze sollten daher eindeutig sein (keine hellen Fineliner, kein Bleistift), falsche gesetzte Kreuze können übermalt werden. Fachschaftler*innen sind für eine deutliche Schrift in den Freitextfeldern dankbar, da sie die Kommentare abtippen müssen. Anmerkungen außerhalb der dafür vorgesehenen Felder werden nicht berücksichtigt. Die Erfassung ist anonym, der Strichcode dient dabei nur zur Identifikation der Vorlesung und die (handgeschriebenen) Kommentare werden nur abgetippt veröffentlicht.

Warum sollten Studierende die Evaluation organisieren?

Eine studentisch organisierte Evaluation ermöglicht eine gewisse Distanz zwischen der evaluierten Lehrperson und der evaluierenden Hörerschaft. Die Wahrung der Qualität von Studium und Lehre ist zudem ein zentraler Bestandteil von Fachschaftsarbeit, daher ist es uns wichtig mit der Evaluation unseren Kommilitoninnen und Kommilitonen zu zeigen, dass wir hinter der Evaluation stehen, aktiv daran arbeiten und Ergebnisse auch tatsächlich nachbesprochen werden, sodass die Evaluation keinen Selbstzweck darstellt.
Außerdem sei angemerkt, dass an anderen Fakultäten die Lehrpersonen das Austeilen der Bögen selber organisieren müssen und sich mit einen großen Stapel Evaluationsbögen herumschlagen müssen, diese Last entfällt durch das Engagement der Fachschaft.

Warum Evaluationsergebnisse öffentlich aushängen?

Das Aushängen der Ergebnisse ermöglicht den Studierenden einen Voreindruck über Vorlesungen zu bekommen, den sie sonst eventuell nicht bekommen könnten. Außerdem ist es, nachdem man eine Vorlesung gehört hat, auch interessant zu erfahren welchen Eindruck die anderen Studierenden von der Vorlesung hatten.
Ebenso ist es nachvollziehbar, dass man seine Ergebnisse nicht veröffentlicht sehen will, ganz egal ob diese besonders gut oder schlecht ausfgefallen sind.

Warum keine Online-Evaluation?

Die Erfahrung zeigt, dass papierbasierte Evaluationen den größten Rücklauf einbringen. Selbstverständlich kann man trotzdem für die Zukunft noch überlegen, Online-Evaluation zusätzlich zu ermöglichen.

Weniger als 5 Studierende in einer Vorlesung?

Um die Anonymität des Feedbacks zu bewahren wurde in der Evaluationsordnung ein Minimum von 5 Studierenden festgelegt. Offiziell darf sonst von unserer Seite nicht evaluiert werden. Allerdings bieten wir hier einen inoffiziellen Fragebogen an, welchen man ausdrucken und mit dem Hinweis austeilen kann, dass die ausgefüllten Bögen nicht von der Fachschaft anonymisiert ausgewertet und abgetippt werden, sondern direkt an die Lehrperson zurück gehen.

Kontakt

Fragen, Kritik und Anregungen sind jederzeit erwünscht.
Schreibe uns eine Mail an evaluation@mathphys.stura.uni-heidelberg.de
Administriert wird die Evaluation aktuell von Mathurin Choblet (Organisation) und Henrik Reinstädtler (Technik). Allerdings wäre das Austeilen der Bögen und das Abtippen und Sortieren der eingescannten Kommentare ohne das freiwillige Engagement zahlreicher, hier nicht namentlich genannter, Fachschaftler*innen nicht zu bewerkstelligen!